Faktastisch

Das clevere Konzept von Faktastisch

Mit kuriosen Fakten aus verschiedensten Sparten hat sich Faktastisch im Web schon lange einen Namen gemacht. Doch welche Arten kommen bei den Usern besonders gut an?

von Nilay Siner

Ein weißes Gehirn auf rotem Hintergrund: Wer regelmäßig auf Social-Media Kanälen unterwegs ist kommt an Faktastisch nicht vorbei. Das Konzept dahinter? Kuriose und informative Fakten werden via Fotos auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube geteilt. Allein der Faktastisch YouTube-Kanal hat mittlerweile über 700.000 Follower. Das aktuellste Video mit dem Titel „Länder nach Penisgrößen sortiert“ hat nach nur vier Stunden bereits mehr als 40.000 Aufrufe.

 

Das Erfolgsrezept

 

Aber was macht das Erfolgsrezept von Faktastisch aus? Die Inhalte sind optimal auf Digital Natives zugeschnitten: Die Texte sind kurz, prägnant und dazu noch bebildert. Außerdem sind viele Fakten so formuliert, dass sich der Eine oder Andere in ihnen wiederfinden kann. Ob Kuriositäten aus dem Alltag, unnütze Fakten, die niemand wissen muss, oder allerlei News aus Popkultur und Wissenschaft – kleine Bildchen mit fesselnden Texten sieht man mittlerweile auf jeder Social-Media-Plattform. Die Kurznews gelten als Interaktions-Bomben, denn die Faktastisch-Inhalte werden häufiger kommentiert, geliked und geteilt als der Content der meisten Großkonzerne. Und je mehr Interaktion, desto besser wird man aufgrund des Algorithmus gerankt. Aber welche Fakten sind bei den Usern besonders beliebt?

 

1. Die Studien Fakten

 

Die Studien Fakten

Was heutzutage alles von der Wissenschaft untersucht wird, bringt so manche skurrilen aber auch informativen Wahrheiten ans Licht. Und wem glauben User wohl mehr, als anerkannten Studien? Diese besagen beispielsweise, dass intelligente Frauen in der Regel mehr Alkohol trinken. Kein Wunder, dass diese Neuigkeit prompt viral geht. Mittlerweile hat das Faktastisch-Bild über 27.000 Likes und wurde über 33.000 Mal kommentiert.

 

2. Die Marken Fakten

 

Die Marken Fakten

Auch an den Großkonzernen ist die Social-Media-Beliebtheit von Faktastisch nicht vorbeigegangen. Deshalb befinden sich unter den ganzen Fakten auch immer mehr Hintergrundinfos von Marken, die entweder besonders ungewöhnlich und bizarr  sind oder das Unternehmen in ein gutes Licht rücken.

 

3. Die Random Fakten

 

Die Random Fakten

Es muss aber nicht in jedem Fakt auf Faktastisch besonders viel hinein interpretiert werden. Manche Fakten sollen einfach erzählen und unterhalten. Der Fakt „Einzelgänger sind intelligenter und Freunden gegenüber loyaler“ kommt beispielsweise ohne Quelle, erzeugt aber ganz von allein genügend Aufmerksamkeit bei den Usern, die in den Kommentaren fleißig über die unterschiedlichen Verhaltensmuster von Menschen diskutieren.

 

4. Die emotionalen Fakten

 

Die emotionalen Fakten

Womit fängt man selbst den inaktivsten Social-Media-User ein? Richtig. Mit Emotionen. Süße Tierbilder waren gestern, bei Faktastisch setzt man auf herzzerreißende Storys aus aller Welt. Wer da nicht zumindest ein Like da lässt, der hat kein Herz.

 

5. Die Film & Fernseh Fakten

 

Die Film und Fernseh Fakten

Warum verpasste Emma Watson 2014 eine Oscar-Party? Und wofür steht eigentlich das „S“ auf der Brust von Superman? In der Social-Media-Welt boomen Inhalte, die Stars und Sternchen betreffen. Besonders beliebt sind auch Hintergrundinformationen zu TV- und Filmproduktionen.

 

6. Die „XY-Tag“ Fakten

 

Die XY-Tag Fakten

Wir werden auf Facebook an besondere Geburtstage erinnert und bekommen Bescheid, wann unsere Veranstaltung heute Abend beginnt. Wir müssen uns nichts mehr notieren. Dank Faktastisch werden wir sogar über sinnlose Motto-Tage informiert. Vom Weltnichtrauchertag bis zum internationalen Tag der Familie – es gibt doch wirklich jeden Tag etwas zu feiern.

 

7. Die polarisierenden Fakten

 

Die polarisierenden Fakten

Internet-Phänomene leben davon, dass sie polarisieren. Das ist auch der Faktastisch-Redaktion nicht verborgen geblieben, deshalb teilen sie immer wieder kleine Bildchen, die deren Leser in zwei Lager teilt. Gerade bei polarisierenden Inhalten juckt es den Usern in den Fingern, ihre Meinung kundzutun. Und so entstehen immer wieder hitzige Diskussionen und Schlagabtausche in den Kommentaren. Wodurch die Bildchen mehr und mehr Aufmerksamkeit generieren.

 




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