Ein Interview mit Fräulein Pinterest

Wir, die Social Medianer, haben ein Interview mit Fräulein Pinterest geführt. Wie sie antworten würde, wenn sie eine Person wäre, erfahrt ihr im nachfolgenden Beitrag.

von Julia Dick

Social Medianer: Fräulein Pinteretst, wann sind Sie geboren?

Fräulein Pinterest: Ich habe im März 2010 das Licht der Welt erblickt und kann mich seitdem allein in Deutschland über 700.000 Nutzer, die mich im Schnitt täglich mindestens einmal auf meiner Plattform besuchen, freuen. In den USA habe ich inzwischen rund 10,5 Millionen Nutzer und circa 12 Millionen Unique Visitors. Sie sehen, die Menge der Menschen, die mich lieben, steigt von Tag zu Tag.

SM: Wenn Sie sich mit einem Satz beschreiben müssten, welcher wäre das?

FP: Inspirierende, virtuelle Pinnwand der Neuzeit. Das trifft es auf den Punkt.

SM: Erzählen Sie uns mehr von dieser virtuellen Pinnwand. Wie funktioniert sie?

FP: Das Ganze funktioniert so: Jeder Nutzer hat ein Profil und verschiedene Boards, auf denen er der Welt mitteilen kann, in welchen Bereichen seine Interessen liegen. Jedes Board wird einem Themengebiet zugewiesen und hat einen eigenen Namen. Als Nutzer kann man entweder eigene Bilder auf die Boards hochladen und auf diesem Weg pinnen oder Bilder von anderen Boards „repinnen“. Jeder meiner Besucher kann auf dem Laufenden bleiben, indem er anderen Profilen oder nur einzelnen Boards folgt.

SM: Und wo liegt der Fokus?

FP: Auf meiner virtuellen Pinnwand liegt der Fokus ganz klar auf Bildern und Videos. Die dazugehörigen Bild- und Videobeschreibungen sind meist kurz gehalten. So sehen meine Besucher auf einen Blick neue Trends, Empfehlungen und Ähnliches.

Natürlich haben wir uns auch dafür interessiert was Pinterest für Vorteile mit sich bringt…

SM: Schön und gut, aber was unterscheidet Sie von den anderen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Twitter, Google+ und Co.?

FP: Während auf Facebook und Google+ alle persönlichen Daten geteilt werden, läuft es bei mir auf der Pinnwand eher anonym ab. Die Profildaten meiner User sind gering gehalten und auf den ersten Blick sind nur der Nutzername, eventuell eine kurze Profilbeschreibung, aktuelle „Repins“, die Follower und die, denen man folgt und die angelegten Boards zu sehen. Wer möchte kann sein Twitter-Profil, Facebook-Profil oder seinen Blog mit seinem Pinterest Profil verlinken. Das ist jedoch kein Muss.

SM: Was hat das Verlinken der Profile für Vorteile?

FP: Durch das Verlinken der Profile hat man die Möglichkeit beim „Pinnen und Repinnen“ die Pins direkt auf Facebook oder Twitter zu teilen. Einige meiner Besucher halten das für eine coole Sache und tun dies regelmäßig.

SM: Und sind Ihre Besucher eher männlich oder weiblich?

FP: Aktuell besuchen mich zu 68 Prozent Frauen. Das liegt daran, dass viele Themen von Kochen, Schmuck, Mode, Beauty, Dekoration, Do-It-Yourself, Hochzeit und ähnlichem handeln. So ist der durchschnittliche Pinterest-Nutzer weiblich und zwischen 18 bis 34 Jahre alt.

SM: Zu guter Letzt würden wir gerne noch wissen, was Sie gar nicht mögen?

FP: Das kann ich Ihnen sofort sagen. Ich mag es nämlich gar nicht, wenn meine Besucher beim „Pinnen“ oder „Repinnen“ ohne Einwilligung des Urhebers gegen das Urheberrecht verstoßen. Ein Problem entsteht allerdings nur dann, wenn die Quelle nicht nachvollziehbar ist. Pinnt jemand seine Bilder auf normalem Weg auf seine Pinnwand, bleibt der Ursprungslink erhalten und alles ist fein.

 

Fotos: Pexels.com




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