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Fail-Alarm! Die Social-Media-Pannen der Stars und Sternchen

Wenn Stars unüberlegt Fotos und Tweets absetzen, kann das zwar lustig, aber auch ziemlich peinlich werden.

von Nina Kuhl

Es ist Sonntagabend, 20 Uhr, und ich liege mal wieder mit meinem Smartphone in der Hand auf der Couch. Da, wie sooft, nichts Gescheites im Fernsehen läuft, widme ich mich mal wieder den sozialen Netzwerken und scrolle mich durch die angesagtesten Promi-Accounts. Doch leider sehe ich dabei manchmal Dinge, die ich eigentlich gar nicht sehen will. In Zeiten von Facebook, Twitter, Instagram und Co. bleibt einem jedoch nichts mehr erspart. Jeder kann wann, sooft und vor allem was ihm oder ihr gerade in den Sinn kommt posten und nicht selten sind das Dinge, die an Peinlichkeit nicht mehr zu übertreffen sind. Oft denke ich mir: Manche Fotos wären der Welt wohl besser erspart geblieben. Oder auch nicht?

Jetzt seid mal ehrlich: Wollt ihr sehen, wie sich Popsternchen Miley Cyrus die Achselhaare entfernt? Oder wie sie und American-Pie-Star Jason Biggs auf dem Klo sitzen? Falls ja, bitte schön (falls nicht, Augen zu und nach unten scrollen):

 

Ew #rip #pit @bradpitt

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Wtf LiLo? #peeparty #peaceforpussys ❤️

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Schmaler Grad zwischen Peinlichkeit und Unterhaltung

Ich bin ehrlich: Ich brauche es nicht. Und für mich sind die oben genannten Posts einfach nur peinlich. Aber man kann Stars ja schlecht vorschreiben oder gar verbieten, was sie posten. Schließlich geht es heute fast nur noch um Klickzahlen und da ist so ein kleines Skandälchen hier oder ein Busenblitzer da ja durchaus hilfreich.

Ich muss zugeben, oft sind die Social Media Fails der Stars und Sternchen ja durchaus lustig und man fragt sich, was sich die Personen dabei gedacht haben und warum ihnen das nicht selbst aufgefallen ist. Ein gutes Beispiel ist Cathy Hummels, die Ehefrau von Fußball-Nationalspieler Mats Hummels, die öfter mal in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt. Beispiel gefällig? Wie es sich für ein echtes It-Girl gehört, wollte auch Frau Hummels ihre Instagram-Followern mal wieder auf dem Laufenden halten, was sie denn den ganzen lieben Tag so treibt. Unter das Foto, das sie wie immer top gestylt und mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht zeigt, schrieb sie: „Let’s go wild Girls – toller Tag heute in Paris. Morgen geht es weiter.“ Doch bei genauerem Hinschauen fragt man sich: Paris? Ist die 28-Jährige nicht eher in Deutschland? Denn im Hintergrund sind Autos mit deutschem Kennzeichnen zu sehen und auch die Parkschilder sind eindeutig aus Deutschland. Ein weiterer Anhaltspunkt: Die Apotheke, die in Frankreich übrigens Pharmacie heißt, deutet mit ihrem großen, roten A auf dem Schild auf eine deutsche Apotheke hin. Wollte Frau Hummels ihre Community also ein bisschen verarschen? Mittlerweile ist der Zusatz „toller Tag heute in Paris“ übrigens weg. Warum wohl?

 

Let's go wild Girls 🐯🐯🐯 @liujoglobal @burberry #fashionxcathy

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Das viele Promis ihre Posts gar nicht selbst verfassen, sondern hierfür Agenturen beauftragen, ist längst kein Geheimnis. Blöd nur, wenn man das aber ungewollt der Öffentlichkeit mitteilt. Reality-TV-Star Scott Disick schrieb unter einem Foto mit gesponsertem Detox-Tee: „Here you go, at 4pm est, write the below. Caption: Keeping up with the summer workout routine with my morning @booteauk.” Upps, das ist wohl beim Copy und Paste etwas schief gelaufen…

 

 

Ähnliches ist den beiden Fußball-Nationaspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan wiederfahren. Auch hier weiß spätestens seit folgendem Post, dass die Social Media Accounts der beiden nicht nur ausschließlich von ihnen selbst betreut werden. Oder warum tauchte im Juni 2016 auf der Twitter-Seite von Ilkay Gündogan plötzlich ein Tweet von Mesut Özil auf? Vermutlich, weil sich dessen PR-Agentur mit dem falschen Account eingeloggt hat.

 

 

Mit einem gehörigen Shitstorm musste sich im Januar 2016 auch Schauspieler Zac Efron auseinandersetzen. Eigentlich wollte Zac nur seine Freude über 10 Millionen Follower zum Ausdruck bringen. Das er dies jedoch am „Martin Luther King Day“ tat, einem sehr speziellen Feiertag in den Vereinigten Staaten, und somit einer der wichtigsten Persönlichkeiten in der US-amerikanischen Geschichte mit einer Banalität wie Instagram-Followern gleichstellte, kam nicht all zu gut an. Er schrieb: „I’m grateful for a couple things today: Martin Luther King Jr & 10 million followers“. Seinen Fauxpas korrigierte der 29-Jährige aber schnell und entschuldigte sich bei der Social Media Community:

 

 

Ihr wollt noch mehr Social-Media-Fails der Stars sehen? Dann könnt ihr euch auf unseren zweiten Teil freuen. In einem haben viele Stars nämlich gehörig Nachholbedarf: Photoshop!




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