Sicherheit mit Passwörtern, Aufmerksamkeit und Antivirenprogramme.

WannaCry? Warum wir unsere Daten nicht schützen – Teil 2

Der Sonntag ist leider schon lange vorbei, also zurück zu WannaCry.

Von Harald Engelhardt

Updates, Antiviren-Programme und Youporn. Diese Punkte habe ich beim letzten mal noch versprochen. Und natürlich alles wegen WannaCry. Dann arbeiten wir die Themen doch mal ab, das Semester ist nicht mehr lange. Was die persönliche Erfahrung betrifft: lest zwischen den Zeilen.

 

Updates. Automatisch. DAS IST NICHT SCHWER!

 

Hier muss ich mich jetzt doch mal von der verantwortungslosen Masse, also Euch, absetzen. Das ist wirklich die einfachste Sicherheitsmaßnahme. Ein Häkchen bei „Automatisch aktualisieren“ setzen und gut ist. Für immer. Und sehr wirkungsvoll ist dieser einmalige Klick noch dazu. Trotzdem bekomme ich bei meinen Freunden immer wieder mit, dass sie Probleme wegen nicht aktueller Programme haben. Neben den offensichtlichen Problemen wie Inkompatibilität entstehen dadurch hintergründig auch Sicherheitslücken. Der VLC Media Player ist hier regelmäßig dabei. Und den kennt und habt ihr, oder?

Tja, ist er aktuell? Oder ist die automatische Aktualisierung etwa aus? Wahrscheinlich nichts von beiden. Die häufigste Unart, die ich beobachte und gegen die ich mich auch bei mir selbst wehren muss, ist die „Jetzt nicht“ Mentalität. Ich will das Video jetzt sehen und nicht erst das Update abwarten. Ich weiß ja auch nicht wie lange es dauert. Könnte ja mehr als eine Minute sein. Unzumutbar…

Viele haben diese Haltung selbst bei Windows Updates. Das ist euer Betriebssystem Leute! Der Kern, das Wichtigste! Und der ganze Scheiß ist kostenlos verdammt! Und das war jetzt das letzte Ausrufezeichen, versprochen.

 

Hast Du ein Antiviren-Programm? Ja, nein, Glaube schon…

 

Eine Antwort, die ich gerade beim Schreiben dieses Artikels bekommen habe. Ohne Antiviren-Programm unterwegs zu sein, ist wie ohne Kondom auf dem billigsten, phillippinischen Straßenstrich.

Und auch hier wieder, es gibt viele kostenlose Programme. Nicht die beste Wahl in der Regel, aber viel besser als ohne. Hier mal zwei Beispiele:

1: Avira Antivir ist wohl der bekannteste Vertreter unter den kostenlosen Programmen.

2: Avast Free Antivirus ist eine brauchbare Alternative.

Es gibt auch immer wieder Vergleichtests. Regelmäßig ändert sich die Platzierung der jeweiligen Programme. Also lohnt es sich, vor der Entscheidung ein paar Infos einzuholen.

Ich persönlich bin schon lange bereit, hier etwas Geld zu investieren. Auch wenn die kostenlosen Versionen einen guten Schutz bieten, bekommt man bei bezahlten Programmen oft deutlich schneller Aktualisierungen und andere Vorteile. Ja, Aktualisierungen. Hier ganz wichtig.

 

Und abschließend Youporn

 

Die wohl bekannteste Porno Seite soll hier nur als Beispiel dienen. Nur weil Ihr euch vielleicht keine Pornos anschaut (natürlich nicht, wer macht so was auch), bedeutet das noch nicht, dass Ihr ein sicheres Surf-Verhalten habt. Auch ein schönes Beispiel, abseits von Titten, sind Spam Mails. Nichts, aber auch absolut gar nichts wirklich Wichtiges wird Euch über Mail gesendet. Keine Mahnung, kein Gewinn, keine Bankdaten. Eigentlich klar, aber anscheinend funktioniert dieser Phishing Scheiß immer noch ganz gut.

Also seid vorsichtig auf welche Seiten ihr geht, klickt nicht wahllos alles an und seid besonders bei Downloads vorsichtig. Kleiner Tipp: Wenn der Dateiname mit „.exe“ endet, ist besondere Vorsicht geboten, falls Ihr nicht genau wisst, was Ihr tut.

So, Schluss mit dem Lehrmeister, viel Spaß in der Online-Wildnis. Und ja, Ihr könnt euch auch mal auf Youporn rumtreiben. Aber umsonst ist nur der Tod, das solltet Ihr auch bei Streaming Diensten beachten…

Haut rein

 

 




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